Ein selbstgebauter Filter aus Alltagsmaterial gehört zu den lehrreichsten Survival-Übungen – ideal auch für Kinder als Mitmach-Projekt. Wichtig vorab: Er macht Wasser klar, aber nicht automatisch keimfrei.
Das brauchen Sie
- Eine PET-Flasche (Boden abschneiden) oder ein Rohr/Eimer
- Ein sauberes Tuch oder Kaffeefilter
- Feinen Sand, groben Kies, kleine Steine
- Zerstoßene Holzkohle (aus reinem, unbehandeltem Holz – keine Grillbriketts mit Zusätzen)
- Ein Auffanggefäß
Schicht für Schicht (von unten nach oben)
- Flasche umgedreht aufhängen, Öffnung nach unten, mit Tuch/Kaffeefilter auslegen.
- Unterste Schicht: feiner Sand (hält die meisten Partikel zurück).
- Darüber: zerstoßene Holzkohle (bindet Gerüche und manche Stoffe).
- Darüber: wieder etwas Sand, dann feiner Kies.
- Oben: grober Kies/Steine als Verteiler.
- Wasser langsam oben eingießen, unten klar auffangen. Den ersten Durchlauf verwerfen.
Warum funktioniert das?
Die Schichten halten unterschiedlich große Partikel zurück; die Holzkohle wirkt ähnlich wie Aktivkohle und verbessert Geschmack und Geruch. Welche Filtertypen es darüber hinaus gibt, erklärt unser Artikel Wasserfilter erklärt.
Kurz-FAQ
Fazit
Ein DIY-Filter ist ein tolles Lern- und Notbehelfsprojekt – mit der klaren Regel „danach abkochen". Mehr Wasserwissen: Wasser im Notfall.