Wenn Strom und Gas ausfallen und es draußen kalt wird, braucht es schnelle Lösungen. Ein Teelichtofen aus zwei Blumentöpfen ist kein Mythos – er liefert tatsächlich spürbare Wärme und kann ein kleines Zimmer angenehmer machen. Hier ist die Anleitung.
Was Sie brauchen
- 2 Tontöpfe (Blumentöpfe), ein kleinerer passt in den größeren
- 7–10 Teelichter
- Eine feuerfeste Unterlage (Backblech, Stein, Fliese)
- Optionale Gewindestange mit Muttern (für stabilen Aufbau)
So bauen Sie den Teelichtofen
- Teelichter auf der feuerfesten Unterlage aufstellen und anzünden.
- Den kleinen Blumentopf mit dem Loch nach oben über die Teelichter stellen. Das Loch dient der Luftzufuhr.
- Den großen Blumentopf darüber stülpen. Zwischen beiden Töpfen entsteht ein Luftpolster, das sich aufheizt.
- Nach ca. 20–30 Minuten ist der Ton heiß und gibt kontinuierlich Strahlungswärme ab.
Wie viel Wärme erzeugt er?
10 Teelichter haben eine Leistung von ca. 350–400 Watt – vergleichbar mit einem schwachen Heizkörper. Für einen 15–20 m² großen Raum ist das in der Kälte spürbar, aber kein Ersatz für eine vollwertige Heizung. Entscheidend ist: Die Wärme bleibt im Raum, statt nach oben zu steigen.
Brenndauer und Kosten
Teelichter brennen ca. 4–8 Stunden. 10 Stück kosten unter 1 €. Für einen 48-Stunden-Blackout benötigen Sie also ca. 6–12 Packungen Teelichter – ein günstiger Vorrat.
Fazit
Der Teelichtofen ist kein Ersatz für die Heizung – aber ein genialer improvisierter Notbehelf, der mit minimalen Mitteln spürbar hilft. Bauen Sie ihn einmal testhalber, bevor der Ernstfall eintritt. Lesen Sie auch: Wärme halten ohne Heizung und unseren Stromausfall-Notfallplan.