Wasser ist im Notfall die knappste Ressource – und vom Himmel kommt es gratis. Regenwasser auffangen entlastet im Alltag den Geldbeutel und schafft im Ernstfall eine wertvolle Reserve für Toilette, Reinigung und (nur aufbereitet) mehr.
So fangen Sie Regenwasser auf
- Regentonne an der Dachrinne mit Fallrohr-Sammler („Regendieb").
- First-Flush / Vorabtrennung: Den ersten, schmutzigsten Schwung vom Dach ableiten – das Wasser danach ist sauberer.
- Abdeckung gegen Laub, Mücken und Algen; dunkle, blickdichte Behälter gegen Algenwachstum.
- Überlauf einplanen, damit volle Tonnen nicht das Fundament durchnässen.
Eine gute Einführung bietet der Wikipedia-Artikel zur Regenwassernutzung; Hinweise zu Wasserqualität gibt das Umweltbundesamt.
Wofür Sie Regenwasser nutzen können
- Ohne Aufbereitung: Pflanzen gießen, Toilettenspülung, Reinigung, Wäsche-Vorwäsche.
- Nur aufbereitet: Körperwäsche bei empfindlicher Haut, im äußersten Notfall (gefiltert + abgekocht) als Brauch-/Trinkwasser.
Richtig lagern
Kühl, dunkel, abgedeckt. Für längere Lagerung kleinere, dicht verschlossene Kanister nutzen und beschriften. Beim Wasservorrat hilft das FIFO-Prinzip, damit nichts vergammelt.
Kurz-FAQ
Fazit
Regenwasser ist eine einfache, kostenlose Reserve – mit der klaren Grenze „nicht ungefiltert trinken". Kombinieren Sie es mit einem guten Filter und einem soliden Krisenvorrat.